Caro wird fit!

Shut up and squat!

Ich schrieb ja bereits, dass ich mich spontan doch entschlossen habe bei dieser Challenge mitzumachen. Was für ein Glück! Samstag sagte ich nämlich noch: „Och, ähm, nächstes Jahr dann…da bin ich noch nicht gut genug für“. Dabei ist genau diese Aussage völliger Schwachsinn. Woran soll man denn merken, wie gut man ist, wenn man sich nicht auch mal misst? Und wenn es nur dafür ist, um ein Jahr später zu sehen, ob man sich verbessert hat…dass ich da keinen Blumentopf gewinnen werde, ist ja eh klar.

Worum es geht? Das könnt ihr hier nachlesen!

Trotzdem war ich dann heute Morgen doch aufgeregt. In der Nacht hatte ich davon geträumt (und nebenbei auch von der so gar nicht Paleo-geigneten Schokoladentorte einer Freundin). Vor Aufregung bin ich extrem früh aus dem Bett gefallen. Wobei es gar keinen Grund dafür gab. Es gibt hier keine Zuschauer, es richtet niemand über mich, außer mir selbst. Und doch, mir gingen tausend Fragen durch den Kopf, zum Beispiel „Ob ich wohl Seilspringen kann, ohne mich völlig zu verheddern und mit der Nase voran auf dem Boden zu landen?“. Springseile und ich hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, wir mochten uns nicht so.

Mein Mitstreiter heute war Tobi, dem ich unendlich dankbar bin, dass er mir vorher noch einiges an Tipps mit auf den Weg gegeben hat. Vor allen Dingen habe ich mich aber riesig gefreut, dass er auch noch „ran“ musste und den heutigen Tag gewählt hat. Ganz allein hätte ich sicher noch mehr Hemmungen gehabt.

Und jetzt? Jetzt sitze ich hier mit meinen 323 erreichten Punkten, die zwar weitab von allem sind, was andere erreicht haben….aber sie sind auch deutlich mehr als ich mir jemals zugetraut hätte. Das ist meine persönliche „Bestleistung“. Jetzt habe ich etwas an dem ich mich messen kann.

Heute bin ich gegen mich selbst angetreten und ich habe gewonnen!

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4 thoughts on “Cry me a river

  1. Conny Hiller sagt:

    Super Leistung, Carola!!!

    Der beste Gegner ist man sich selbst- ich bin auch manchmal versucht, mich an Tobi, Björn und Co. zu messen, obwohl das bei den meisten Übungen keinen Sinn macht.
    Wenn ich dann aber sehe, dass ich z.B. Gewichte steigern konnte im Vergleich zu einigen Wochen vorher, bin ich dann trotzdem sehr stolz auf mich. 🙂

    Deswegen bin ich auch ein großer Anhänger davon, ein Trainingstagebuch zu führen- inkl. der verwendeten Gewichte. Denn Trainingseffekte sieht man ja nicht nur auf der Waage beispielsweise, sondern auch an der Kraft, die man gewinnt.

    LG
    Conny

  2. Caro sagt:

    Danke Dir! Ich platze vor stolz, weil ich mich getraut habe 🙂 Das wäre vor ein paar Monaten noch undenkbar gewesen.

    Und mit dem Trainingstagebuch hast Du sowas von recht, ich bin schon sehr gespannt, wie das nächstes Jahr aussieht. Vielleicht steht dann da schon: Conny Hiller – Profi 🙂

    Liebe Grüße,
    Caro

  3. Claudi sagt:

    Nachdem ich nun nach tagelangem Nachforschen auch weiß um was es geht… RESPEKT! Du bist ja der Wahnsinn…

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