Caro wird fit!

Shut up and squat!

Mittlerweile gibt es kaum etwas, was mir so schnell schlechte Laune vertreibt wie eine Runde Training. Als ich mich heute morgen im Spiegel sehe, blicken mir müde Augen mit dunklen Ringen darunter entgegen. Mal wieder schlecht geschlafen und das, was da aus dem Spiegel zurück schaut, macht die Laune auch nicht eben besser. Wenigstens habe ich gestern schon einiges gepackt und muss mir nur noch aussuchen, was ich heute anziehen will. Danach laufe ich, immer noch ziemlich muffig drauf, zur Straßenbahn und schaue so ziemlich jeden böse an, der in meine Nähe kommt. Geht mir bloß aus dem Weg!

Im Core steigt die Laune wieder etwas, ich freue mich wirklich auf das Training und was da so an der Tafel steht, klingt vielversprechend! Wir starten mit einem Warm Up aus Squats, Push Ups und Sit Ups und ich gebe Gas. Danach ist der schlechte Start schon fast vergessen und die kleinen Gewitterwolken über meinem Kopf haben sich verzogen.

Beim ersten Komplex juble ich innerlich. Thruster mache ich total gerne! Ich führe sie mit zwei Kurzhanteln zu je 7kg aus, das klappt ganz gut, allerdings könnte ich doch noch etwas weiter in die Kniebeuge. Da ist immer noch die Erinnerung an meine Knieschmerzen, die mich davon abhält. Die Kettlebell Swings mit 16kg fallen mir genauso leicht wie die mit der 12er in der letzten Woche. Perfekt! Nur beim Shuttle Run lasse ich etwas nach, da merkt man eben, dass ich noch rauche. Insgesamt benötige ich 08 Min. 06 Sec. dafür. Ich musste auf die Uhr schauen. Auch wenn Ingo sagte, dass wir nicht auf Zeit gehen sollen ist es mir wichtig zu wissen, wie ich stehe.

Im zweiten Komplex versuche ich bei Ankle to bar mal wieder ein Stück höher zu kommen, aber es klappt nicht. Vom Gefühl her fehlt da nicht mehr viel und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das nicht mehr lange dauern kann.

WOD

Nach dem Training ist noch kurz die Foam Roll dran, dann geht’s schnell unter die Dusche. Heute ist nämlich Anne wieder da und nimmt mich netterweise mit. So erreiche ich die Bahn um 08.30 Uhr noch und komme nicht zu spät zur Arbeit 🙂 Leider passiert mir hier genau das, was meine Laune schon wieder in den Keller fallen lässt: Mein Rucksack reist weiter. Damit sich niemand durch mein gepäck gestört fühlt, verstaue ich den Rucksack oben in der Gepäckablage. Noch völlig in mich gekehrt verlasse ich die Bahn und merke erst an meinem Arbeitsplatz, das etwas fehlt. So reist nun als mein Sportzeug mitsamt Schlüsselbund und Make-Up noch weiter in der Regionalbahn. Bleibt zu hoffen, dass es einen ehrlichen Finder gibt, der keinen Wert auf mein durchgeschwitztes Sportzeug legt…

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