Caro wird fit!

Shut up and squat!

SchuheMittwoch Morgen 05.45Uhr, die neuen Laufpartner leuchten mir schon entgegen, die Laufkleidung sitzt, die Stirnlampe will beides nicht, weder sitzen noch leuchten. Ja, ich wurde mit einer Stirnlampe ausgestattet. Ich habe nämlich einen tollen Mann, der sich um mich und für mich sorgt. Jetzt wo ich etwas mehr und öfter laufen will und muss (vergessen Sie hier bitte das Geschreibe von irgendwann, als ich behauptete, dass mir Laufen keinen Spaß mache) bleiben eben auch nicht mehr so viele Zeitfenster fürs Training. Morgens früh oder Abends spät. Zur Zeit ist es da auf jeden Fall eines: dunkel. Meistens dazu auch noch kalt, aber das verläuft sich ja. Blöd wäre es hingegen, sähe ich nicht wohin ich laufe und müsste aussetzen, weil ich über meine eigenen Beine falle…oder weil man mich nicht gesehen und überfahren hat. All das hat der Mann schon bedacht und mir eine Stirnlampe besorgt. Da ich sehr kurzfristig mitteilte, jetzt auch in den frühen Morgenstunden zu laufen, kümmerte er sich auch recht kurzfristig um eine Stirnlampe (wenigstens einer von uns beiden kümmert sich um sowas) und so stehe ich heute morgen mit Lampendings auf der Stirn auf der Straße und versuche zum wiederholten mal die Lampe einzsuchalten. Das lässt sie auch kurz mit sich machen, um dann gleich wieder zu signalisieren, dass es ihr doch etwas früh am Tag sei. Nach mehreren erfolglosen Versuchen landet die Lampe in der Jackentasche, wo sie sofort ihrem eigentlichen Verwendungszweck nachkommt und leuchtet was das Zeug hält. Genau so lange, bis ich sie wieder aufsetze. In der Jackentasche ist es eben doch gemütlicher. Der junge Mann mit der tiefen Stimme aus meinem Kopfhörer tönt inzwischen: „Ein Kiiiloooomeeeterrrrr, Zeit –  ACHCHCHT Minuten FÜNFUNDVIERZIG Sekunden.“ Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas? Ich hatte Beleuchtungsprobleme, das zählt nicht! Eigentlich war der Plan heute etwas schneller zu laufen und dafür eben nicht so lang. 30 Minuten. Also Musik laut, Tempo rauf und festgestellt es ist fucking glatt! Das ist mir bei all dem Lampengefummel noch gar nicht so wirklich aufgefallen und da ist Gas geben auch nicht so drin und nicht sinnvoll, also trabe ich in Shetlandponytempo vor mich hin, mit Musik im Ohr, die mich zu Höchtsleistungen anspornen soll und lasse mich von anderen Frühaufstehern überholen. Die haben Übung, grelle Neonwesten und funktionierende Blinkleuchten auf den Köpfen. Ich summe für die nächsten 20 Minuten meine Höchstleistungsmusik mit und lande dann trotzdem extrem zufrieden unter der Dusche.

LaufLauf2

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2 thoughts on “Höchstleistungsläufe, geplante

  1. Claudi sagt:

    Caro… Du bist einfach spitze: “ Meistens dazu auch noch kalt, aber das verläuft sich ja.“ Das verläuft sich ja… herrlich! Also ich freue mich, dass sie die Kälte bei Dir offensichtlich verläuft und ich freue mich noch mehr, dass Du regelmäßig laufen gehst. Wie schnell oder wie langsam ist dabei übrigens sowas von vollkommen total egal… das weißt Du, oder? Fix wird man dann einfach von alleine… ist beim laufen genauso wie beim Crossfit.
    Auf bald, Claudi

    1. Caro sagt:

      Ich hätte ja nie gedacht, dass mir das nochmal solchen Spaß machen würde. Und ja, mir ists wirklich Wurscht wie schnell oder langsam ich bin. Irgendwann wird das von alleine besser. Ich hätte nur gerne mal für mich gewusst, was denn überhaupt meine „Höchstgeschwindigkeit“ wäre. Aber das testet man natürlich nicht bei Eiseskälte mit Wackelkontakt in der Lampe 🙂
      Liebe Grüße,
      Caro

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